Kinder haben eigene Ideen, Fragen und Meinungen. Wir sorgen dafür, dass sie gehört werden und etwas bewirken können. Als Schlaglicht e.V. arbeiten wir in Berlin und Brandenburg mit Grundschulkindern zu politischen und historischen Themen. Hier erfahren Sie, wer wir als Verein sind, nach welchen Prinzipien wir arbeiten und wer Ihre Ansprechpersonen sind.
Wer wir sind
Wir haben viele Jahre eng in der politischen Jugendbildung zusammengearbeitet, bis 2017 die Idee entstand, einen eigenen Verein zu gründen. Mit Schlaglicht e.V. haben wir unsere gemeinsame Arbeit organisatorisch auf eigene Beine gestellt, um sie langfristig und nachhaltig fortführen zu können. Uns ging es von Anfang an darum, Kinder schon früh zu stärken und so gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu begegnen. Aus diesem Anliegen sind unsere Projekte, Methoden und Kooperationen gewachsen, mit denen wir Kinder dabei unterstützen, ihre Lebenswelt zu hinterfragen und mitzugestalten.
Unser Team bringt ganz unterschiedliche Erfahrungen, Ausbildungen und Themenschwerpunkte zusammen, die sich in der Arbeit gut ergänzen. Dazu gehören Kenntnisse aus der Rechtsextremismusprävention sowie der Erlebnis-, Gedenkstätten- und Medienpädagogik und langjährige Praxis in der außerschulischen politischen Bildung. Auch sonderpädagogisches Wissen und Leichte Sprache prägen unsere Arbeit, sowohl bei der Umsetzung als auch bei der Weiterentwicklung unserer Konzepte.
Wir sind Mitglied im Kreisjugendring Oberhavel e.V. und dort im Vorstand vertreten. Außerdem gehören wir dem Fachverband Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit Brandenburg e.V. an.
Wie wir arbeiten
Unsere Bildungsarbeit basiert auf einer wertschätzenden Haltung. Sie orientiert sich an den Kinderrechten, den Menschenrechten und der Überzeugung von der Gleichwertigkeit aller Menschen. Aus dieser Haltung leiten wir acht Prinzipien für unsere Arbeit ab: Transparenz, Partizipation, Augenhöhe, Prozessorientierung, Kontroversität, Methodenvielfalt, Freiwilligkeit sowie Spaß und Bewegung.
Transparenz
Die Kinder sollen immer einen Überblick darüber haben, was passiert und was noch auf sie zukommt. Entscheidungen, die Erwachsene treffen, begründen wir nachvollziehbar und teilen die Gründe mit den Kindern. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass Kinder mitbestimmen können.
Partizipation
Wir sehen Kinder nicht als Objekte von Präventionsarbeit, sondern als Lernende mit eigener Stimme. Sie bestimmen wesentliche Entscheidungen im Projekt mit, z.B. Themenschwerpunkte und wir beziehen ihr Feedback laufend ein. So erleben sich die Kinder als wirkmächtige Akteur:innen.
Augenhöhe
Wir begegnen Kindern mit Wertschätzung und nehmen ihre Wünsche, Bedürfnisse, Ängste, Stärken und Schwächen ernst. Wir respektieren ihre Meinungen und führen Auseinandersetzungen so, dass niemand bloßgestellt wird. Wir sind uns unserer Machtposition bewusst und nutzen sie nicht aus.
Prozessorientierung
Wir arbeiten nicht über die Köpfe der Kinder hinweg, sondern greifen ihre Interessen und Bedürfnisse im Projektverlauf auf, ohne methodische Rahmen und Ziele aus dem Blick zu verlieren. Dabei gehen wir auch auf thematische Wendungen ein und lösen Konflikte gemeinsam mit den Kindern, damit alle weiterarbeiten können.
Kontroversität
Gesellschaft lebt von unterschiedlichen Meinungen. Kinder sollen ihre Sicht selbstbewusst und angstfrei äußern und lernen, dass es auch widersprüchliche Meinungen gibt. Wir bringen kontroverse gesellschaftliche Positionen ein, wenn die Kinder sie nicht selbst thematisieren. So unterstützen wir sie dabei, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Methodenvielfalt
Kinder haben unterschiedliche Stärken und Interessen, und Lernen funktioniert auf verschiedenen Ebenen. Deshalb arbeiten wir mit einer Vielfalt an Methoden und Zugängen. So kann sich jedes Kind aktiv beteiligen und bekommt dabei genau die Unterstützung, die es braucht.
Freiwilligkeit
Auseinandersetzungen und teils schwierige Diskussionen brauchen die Bereitschaft, sich diesen zu stellen. Deshalb ist die Mitarbeit freiwillig. Hinter Widerständen stecken meist gute Gründe: Wir sprechen mit den Kindern darüber und finden gemeinsam Wege, wie sie sich wieder gern einbringen können.
Spaß und Bewegung
Sich mit kontroversen Themen auseinanderzusetzen, kann anstrengend sein. Spiele und Bewegung lockern auf und geben Raum zum Durchatmen. So können sich Kinder immer wieder auf schwierige Themen einlassen. Deshalb gehören sie fest zu unseren pädagogischen Konzepten. Darüber hinaus gilt: Man kann nie genug Spaß haben. Unsere Projekte sollen Spaß machen!
Team
Arne Haag
- politische Kinder- und Erwachsenenbildung
- Erlebnis- und Medienpädagogik
- Moderation und Mediation
Kontakt: a.haag@schlaglicht-ev.de
Clara Siebler
- Master of Ed. für beruflichen Schulen Fächern Sozialpädagogik und Politikwissenschaft
- Politische Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung seit 2019
Kontakt: c.siebler@schlaglicht-ev.de
David Blum
- Master
Kontakt: d.blum@schlaglicht-ev.de
Jennifer Zengerling
- Studium der Neuere und Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Sozialwissenschaft
- Politische Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung seit 2008
- Gedenkstätten-und Museumspädagogik
- Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn
- Medienpädagogik
Kontakt: j.zengerling@schlaglicht-ev.de
Johannes Kreye
- Master of Ed. Fächern Deutsch und Geschichte
- Politische Kinder- und Erwachsenenbildung seit 2012
- Erlebnis-und Medienpädagogik
- Fachreferent Rechtsextremismusprävention
Kontakt: j.kreye@schlaglicht-ev.de
Timo Myxa
- B.A. Sozialwissenschaften
- Sound- und Mediendesign
Kontakt: t.myxa@schlaglicht-ev.de
