Projekt: „Ich zeig’ dir meine Zukunft!“


Ziele des Projekts

Kinder haben einen scharfen Blick für Dinge, die ihnen in ihrem Lebensumfeld gefallen und fehlen. Oft wissen sie nicht, an wen sie sich mit Wünschen und Forderungen wenden sollen. Das Projekt befähigt Kinder, ihre Meinungen zu formulieren, zu begründen sowie sie gegenüber lokalen Entscheidungsträger_innen zu äußern und zu vertreten. Sie werden in der Legitimität ihrer Sichtweisen und Bedürfnisse bestärkt und erleben sich als aktive Teilnehmer_innen im demokratischen Prozess und gesellschaftlichen Diskurs.

 

 

Zielgruppen

Das Projekt richtet sich primär an 4. bis 6. Klassen, deren Klassenlehrer_innen und Sozialarbeiter_innen. Letztere werden darüber hinaus für die Themen der Kinder sensibilisiert und methodisch qualifiziert.

 

 

Ablauf

Das Projekt besteht aus mehreren Modulen.

Modul 1: Die Kinder formulieren ihre Wünsche und Träume für ein gutes Leben. Sie diskutieren, welche Kinderrechte ihnen besonders wichtig sind. Sie wählen ihr Schwerpunktthema.

Modul 2: Die Kinder nehmen ihren Ort/ihre Schule/das Zusammenleben an diesen Orten kritisch in den Blick. Sie stellen eine Verknüpfung ihrer Kritik mit den Kinderrechten her und entwickeln ihre Traumstadt/Traumschule. Die Kinder äußern in einem ersten medialen Produkt ihre Wünsche und Forderungen.

Modul 3: In Interviews erfragen die Kinder die Meinungen von Erwachsenen zu ihren Wünschen und Forderungen und diskutieren gemeinsam deren Antworten.

Modul 4: Die Kinder bestimmen die für sie wichtigsten Forderungen und drehen dazu Kurz- oder Erklärfilme.

Modul 5: Bei einer öffentlichen Präsentation werden die Filme lokalen politischen Vertreter_innen gezeigt. Diese sind aufgefordert, dazu Stellung zu nehmen. Auch Angehörige, Mitschüler_innen und andere Lehrkräfte sind als Publikum herzlich eingeladen.

 

Hinweis

Das Projekt hat nur Sinn, wenn lokale oder regionale politische Institutionen und Vertreter_innen Interesse daran haben, sich ernsthaft mit den Themen und Forderungen der Kinder zu befassen.

 

 

Hier geht’s zum Projektflyer als PDF: Schlaglicht e.V.: Zukunft

 

Organisatorisches

Dauer: In der Regel fünf Tage mit je ca. sechs Zeitstunden. Module und Dauer können je nach Kontext und Gruppe, mit der gearbeitet wird, variieren.
Team: Das Projekt wird von drei erfahrenen politischen Bildner_innen in einem multiprofessionellen Team durchgeführt.
Ort: Das Projekt findet außerhalb der Räumlichkeiten der Schule statt.

 

Wie wir arbeiten

Wichtigste Grundlagen unserer Arbeit sind gute Beziehungsarbeit, Bewertungsfreiheit und eine Haltung, die auf den Kinder- und Menschenrechten beruht.

In unseren Projekten leben wir demokratische Kultur. Kinder werden in wesentliche Entscheidungen über den Projektablauf einbezogen. Dafür bieten wir größtmögliche Transparenz und Augenhöhe.

Offene Auseinandersetzungen lassen sich nicht planen. Wir arbeiten prozessorientiert und legen Wert auf Kontroversität und sichtbare Meinungsvielfalt.

Unsere Projekte richten sich an alle Kinder. Wir arbeiten daher mit diversen Zugängen und einer großen Methodenvielfalt.

Wir bearbeiten komplexe und herausfordernde Themen. Entlastende Phasen mit Spiel und Bewegung sind daher Teil unserer Konzepte.

Wir verknüpfen politische und historisch-politische Bildung mit medienpädagogischen Ansätzen. So können Kinder Erarbeitetes vertiefen und sich in gesellschaftliche Auseinandersetzung mit einbringen.

 

Ansprechpartner_innen:

Jennifer Zengerling
Arne Haag

Mail: kontakt@schlaglicht-ev.de
Postanschrift: Schlaglicht e.V.
Colbestr. 19
10247 Berlin

 

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